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Tuesday 26th of September 2017

Zubehör PDF Drucken E-Mail

Das wichtigste Zubehör für die Naturfotografie ist für mich definitiv das Stativ. Immerhin besitzen viele Kameragehäuse bzw. Objektive mittlerweile einen Bildstabilisator, doch können diese das Verwackeln zwar erfolgreich reduzieren, jedoch nie ganz eliminieren. Ob ich in Sachen Makro- oder Vogelfotografie Bilder machen möchte, bei beiden ist die vollkommen ruhige Kameraposition immens wichtig. Welches Stativ man sich dabei zulegt, bleibt einem selbst überlassen. Es sollte allerdings nicht das Billigste sein, hier ist Stabilität sehr gefragt. Und die bekommt man zumeist nicht für 30 €. Hier wäre Sparen an der falschen Stelle angesetzt. Ich persönlich verwende ein ca. 20 Jahre altes Videostativ des Herstellers Cullmann, das mir irgendwann in die Hände fiel. Es ist sehr solide aufgebaut und erfüllt seine Zwecke.

 

Ein weiterhin sehr empfehlenswertes Zubehör ist der Kabelauslöser. Durch das Niederdrücken des normalen Auslösers versetzt man die Kamera in Schwingungen, die bei langen Brennweiten wie im Makrobereich immense Unschärfen erzeugen können. Durch den Auslöser am Kabel lagert man denselben aus und kann so ohne Verwacklung ein Foto erzeugen. Wünschenswert wäre natürlich auch noch die Spiegelvorauslösung bei der DSLR, welche den Auslesevorgang des Bildsensors um einen gewissen Sekundenbetrag nach Hochklappen des Spiegels verzögert, damit wirklich alle Schwingungen ausgeschlossen sind. Sehr praktikabel ist dies bei Makro's, da die Tiere oder Pflanzen ja meist unbeweglich sind, bei Vögeln versagt diese Maßnahme jedoch weitgehend, da diese ständig in Bewegung sind.

 

 

 

Ein drittes wichtiges Zubehör ist die EBV, die elektronische Bidlverarbeitung. Gemeint ist also das Bildbearbeitungsprogramm, mit dem die Fotos erst noch nachträglich bearbeitet werden.  Wer hier sein Handwerk versteht, der kann aus einem Bild nochmal merklich mehr "herausholen", als es ihm die Kamera auf dem Speicherchip zur Verfügung stellt.

Ich persönlich empfehle generell die Verwendung vom RAW Format, welches sozusagen die Rohbilder ohne die kamerainterne Verarbeitung bereitstellt. Hier hat man nochmal mehr Reserven im Gegensatz zum klassischen JPG-Format. Es ist zwar ungleich aufwändiger, die Bilder einzeln im jeweiligen RAW-Konverter auszubelichten, doch ist das Endergebniss oft nicht unerhebllich besser und entschädigt für das Mehr an Arbeit. Ob man dazu nun die hierfür entwickelte Software von Adobe mit der Bezeichnung "Lightroom" einsetzt, oder aber das vom Hersteller beigelegte Softwareprodukt, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Für die Makrofotografie empfehle ich weiterhin die Verwendung eines Einstellschlittens. Meist passt der mit dem Stativ grob eingestellte Ausschnitt im Sucher nicht perfekt und man müsste das Ganze neu ausrichten. Habe ich einen Einstellschlitten, so kann ich diesen für die Feineinstellung verwenden, ohne das komplette Stativ neu ausrichten zu müssen, was ja nur grob machbar ist. Er erleichtert einem die Mkrofotografie ungemein und muß nicht unbedingt der Teuerste sein, um seinen Zweck zu erfüllen. Mechanisch wird er zwischen Stativ und Kamera eingefügt und erlaubt die flexible Positionierung der Kamera.

 

 

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